Mehr als eine Demokratie
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Träger des Shimon-Peres-Preises 2019

Preisverleihung durch Bundesaußenminister Heiko Maas am 15.09.2019 in Berlin

 

 

Preisträger*innen Susanne Ulrich & Saber Rabi mit Außenminister Heiko Maas

 

 

Wir freuen uns, dass eine hochrangige Jury des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums die Akademie Führung & Kompetenz am C·A·P zusammen mit dem Adam Institut aus Jerusalem für das Projekt „Mehr als eine Demokratie“ als Preisträger für den diesjährigen Shimon Peres Preis ausgewählt hat. Für das C·A·P nahmen am 15. September 2019 Susanne Ulrich und Florian Wenzel den Preis von Außenminister Heiko Maas unter Anwesenheit von 350 Festgästen im Roten Rathaus in Berlin entgegen. Für das ADAM Institut in Jerusalem waren Dr. Uki Maroshek-Klarmann und Saber Rabi vertreten.

 

Einen ausführlichen Bericht und die Rede von Außenminister Heiko Maas finden Sie hier.

 

Der Preis würdigt die jahrelange Kooperation beider Institutionen, die durch Wissensaustausch, internationale Tagungen sowie professionelle Weiterbildungsseminare die Verbreitung des spezifischen 'Dilemma-Ansatzes' des ADAM-Instituts für die Bildungslandschaft in Deutschland ermöglicht hat und ursprünglich von der Bertelsmann Stiftung mit initiiert wurde.

 

In den  Jahren der seit 1995 bestehenden Kooperation wurden allein in Deutschland weit über 1500 Trainer*innen mit der ‚Betzavta‘-Methode ausgebildet, die diesen innovativen und einzigartigen Ansatz der politischen Bildung zu einem festen Bestandteil der politischen Bildung in Deutschland gemacht hat. Schulleiter, Lehrkräfte, und Bildungsberater wurden ausgebildet und arbeiten nun mit ihren Schülern zusammen, um Schule zu einer demokratischeren, partizipativeren und integrativeren Einrichtung zu machen; Polizeitrainer implementieren den Ansatz in ihren Fortbildungsakademien, um Polizisten zu unterstützen, den täglichen Herausforderungen mit einer demokratisch-wertschätzenden Haltung zu begegnen; Verwaltungen nutzen ihn, um Dialoge mit Bürgerinnen auf gleicher Augenhöhe führen zu können; Ehrenamtliche werden bestärkt, sich als aktiver Teil der gesellschaftspolitischen Gestaltung Deutschlands zu begreifen. In zahlreichen Projekten aktueller Bundesprogramme, wie beispielsweise „Demokratie leben“ findet er sich wieder. Auf wissenschaftlicher Ebene wird u.a. in einem Master-Studiengang der Freien Universität Berlin (FU) und der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik angehenden Pädagog*nnen eine Haltung vermittelt, die demokratische Prozesse ernst nimmt und auch ein Bewusstsein für demokratische Dilemmata in Gesellschaft und Staat fördert.

Zusammen mit dem Gustav-Stresemann-Institut Bad Bevensen und seiner Mitarbeiterin Gabriele Wiemeyer werden jährlich ca. 100 Multiplikator*innen ausgebildet; dort wurden und werden ebenso Trainer*innentagungen sowie internationale Fortbildungsseminare zum Ansatz und seiner reflektierten Weiterentwicklung durchgeführt.

 

Einen weiteren Bericht finden Sie in der Jüdischen Allgemeinen.

 

 

© DIZF / Ruthe Zuntz - v.l.n.r.: Dr. Tamara Or, geschäftsführende Vorständin deutsch-Israelisches Zukunftsforum, Dr. Ulrike Wolff-Jontofsohn, Evaluatorin des Programms Betzavta, Dr. Uki Maroshek-Klarmann, Leiterin des ADAM-Instituts Jerusalem, Susanne Ulrich, Leiterin der Akademie Führung & Kompetenz am CAP München, Saber Rabi, ADAM Institut, Florian Wenzel, Akademie Führung & Kompetenz, Gabriele Wiemeyer, pädagogische Mitarbeiterin am Gustav-Stresemann-Institut Bad Bevensen

 

 

© DIZF / Ruthe Zuntz - Mika Almog, Enkelin von Shimon Peres, bei ihrer flammenden Ansprache für ein demokratisches Israel

 

 

© DIZF / Ruthe Zuntz - Yoni Peres, Sohn von Shimon Peres (rechts) mit seiner Band und 'Time for Peace'

 

 

 

"Demokratie ist ein Versprechen für die Zukunft" (Jacques Derrida)

 

Was meinen wir, wenn wir von Demokratie sprechen? Ein institutionelles Gefüge? Eine Werthaltung im persönlichen Umgang miteinander? Eine Lebensform, die konstruktiv mit Kommunikation und Konflikt umgeht? Ein westliches Modell mit Begrenzungen oder ein normatives Fundament, das universell gültig ist?

 

Welche verschiedenen Spielarten von Demokratie gibt es? Welche sind in unserer Einwanderungsgesellschaft besonders relevant und wichtig? Was meinen wir aus unterschiedlichen Perspektiven, wenn wir von Entfaltung, Gleichheit und Rechten sprechen? Welche Strukturen der Diskriminierung und welche Privilegien gefährden diese Werte?

 

Wie wollen wir als global verwobene und sich begegnende Gesellschaften im 21. Jahrhundert zusammen leben?

Wie leben wir Freiheit? Wo übernehmen wir Verantwortung - für uns und für Andere?

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